Gartenarbeit

Orientalische Gärten


Orientalische Gärten


Der Garten ist oft ein Symbol für Ruhe und Frieden. Wenn wir gestresst sind und einen Zufluchtsort haben möchten, ist dies immer die beste Lösung. Wenn wir jedoch mehr Ruhe und Stille suchen als in einem normalen Garten, ist es ideal, den Raum eines orientalischen Gartens genießen zu können. Es gibt verschiedene Arten von orientalischen Gärten. Der klassische und vielleicht noch bekanntere ist der Zen-Garten, in dem sich alles um den Respekt vor der Natur und ihren Gesetzen dreht. Der Vermieter wird das ganze Jahr über auf der Reise durch die Jahreszeiten begleitet oder im Zen-Garten aus Steinen und Kieselsteinen ändert sich nichts. Es bleibt als solches ein Bild zum Nachdenken. Der Zen-Garten zeichnet sich durch die Anwesenheit von Sand und Felsen aus, während die anderen orientalischen Gärten anders sind. Die japanische zum Beispiel hat Vegetation und Wasser zu ihren Hauptelementen. Es entsteht eine echte Balance zwischen Meditation und Natur, indem Elemente eingefügt werden, die niemals zu groß, zu schwer oder zu dunkel sind. Im japanischen Garten dreht sich alles um das Prinzip von Yin und Yang, wobei das Männliche durch das Weibliche ausgeglichen wird und umgekehrt. Dann gibt es den chinesischen Feng-Shui-Garten, der wörtlich "Wind und Wasser" bedeutet und ein moderner Garten der Kontemplation und Meditation ist, in dem der Mensch seine engste Verbindung mit der Natur finden kann. Auch hier basiert alles auf dem Dialog zwischen Yin und Yang, einem weiblichen und einem männlichen Wesen, das mit Wasser, Steinen und Pflanzen zu einem harmonischen Ganzen verschmolzen werden muss.

DER ZEN-GARTEN



Der Zen-Garten ist der typische Garten und der bekannteste der japanischen Kultur. Hier stehen Steine ​​und Kies symbolisch für Wasser, Pflanzen und Steine. Die Mönche meditieren normalerweise mit den Steinen und Kieselsteinen dieser Gärten. Auch heute noch gibt es die Bonseki, kleine Gärten in einer für Innenräume geeigneten Holzstruktur, die oft auch Geschäftsleute mit ins Büro bringen. Und dann gibt es eine ganze Symbologie: Da Kies Wasser darstellt, stehen Steine ​​für Berge und Pflanzen. Der Zen-Garten kann sowohl in kleinen als auch in größeren Räumen angelegt werden: Die Hauptelemente sind die Felsen zur Bildung der Inseln und der Berge und der spezielle Sand zur Verwirklichung der Meeresströmungen, der Wellen. Die Inseln, die für Unsterblichkeit, Gesundheit und Langlebigkeit stehen, sind der wahre Ort der Meditation. Das stille Wasser ist ein Symbol des Geistes: Es spiegelt die Realität wider, die wahrhaft Reine.

DER JAPANISCHE GARTEN



Der japanische Garten möchte die große Natur widerspiegeln und basiert auf Grundlagen, die von anderen traditionellen japanischen Künsten geteilt werden: von den bildlichen zu den ritterlichen, von den zeremoniellen zu den literarischen. Der traditionelle japanische Garten ist in vier Arten unterteilt: Der Shinden-Zukuri-Stil, der in den IX-XII Jahrhunderten entwickelt wurde; der Garten von Jōdo in den XI-XII Jahrhunderten; das karesansui in der zeit ab dem vierzehnten jahrhundert und der garten des ti, der ab dem sechzehnten jahrhundert als roji bekannt ist.
Der Garten von Shinden-Zukuri und der von Jōdo entwickelte sich fast gleichzeitig in Heians dynamischer Dynastie und unter dem Einfluss einer bedeutenden religiösen Strömung richtete sich das Mappō-Shiso an die Erlösung nach dem Tod.
Die beiden anderen Gartentypen wurden stark vom Zen beeinflusst, das den Menschen zur Meditation und zur Innenforschung drängt, jedoch mit allem, was ihn umgibt, eingetaucht. Nur so kann der Mensch die Natur und ihre Phänomene verstehen.
Der japanische Garten verdient auch heute in der heutigen Welt eine Betrachtung: Die Beziehung zwischen Mensch und Natur muss überdacht und meditiert werden, und die Anordnung orientalischer Grünflächen kann dabei helfen.

DER FENG SHUI



Die Ursprünge von Feng Shui liegen im China des VI-IV a.C.: Dies ist eine Philosophie, die sich an diejenigen richtet, die im Allgemeinen die Art und Weise leben möchten, harmonisch und in völliger Gelassenheit zu leben. Das Studium der Lage des Hauses und seiner Zimmer sowie die Auswahl des besten Gartens und der besten Möbel sind grundlegende Schritte in der Feng Shui-Doktrin.
Nach Feng Shui muss jedes Element nach einem Kriterium angeordnet werden. Stein steht für Tradition, Berge und Pflanzen und ist ein Symbol für alle Dinge in der Natur. Der Feng Shui Garten stellt das Material in Kontrast zu den leeren Räumen und folgt in gewisser Weise den Kardinalpunkten, möchte sich von der Verwirrung befreien, sich an das ruhige Leben anpassen, mit ruhigen Farben und einer Ordnung, die wahren Frieden bringt. Und so ist der Feng Shui-Garten ein Raum voller symbolischer Bedeutungen: von der Farbe der Blumen bis zur Anordnung des kleinsten Elements. Jeder Kardinalpunkt entspricht auch einem Element, zum Beispiel ist der Süden mit Feuer und der Norden mit Wasser verbunden. Durch einen Kompass - den Ba Gus - werden die Kardinalpunkte und die entsprechenden Elemente im Garten identifiziert und können anschließend in Sektoren unterteilt werden, in denen Pflanzen oder Objekte platziert werden können, die das dominierende Element charakterisieren. Ziel ist es, einen ausgewogenen Raum zu schaffen, in dem die Natur frei und spontan wächst und in dem alle Dinge in zwei Gruppen unterteilt sind: das Yin und das Yang, das männliche und das weibliche Universum, die nebeneinander existieren müssen und sich nicht gegenseitig überwiegen. Der Feng Shui Garten ist ein Ort der Meditation, des Friedens und der Harmonie. Nicht spielen oder Kontakte knüpfen.